Geschäftsprinzipien

Alle Gesellschafter und Kooperationspartner der employee-eap haben sich zur unbedingten Einhaltung folgender ethischer Richtlinien verpflichtet:

 

1. Allgemeines

Die employee eap steht für Professionalität und Qualitätssicherheit in der Begleitung von KundInnen und KlientInnen durch jene Personen, die sich zur Zusammenarbeit unter dem gemeinsamen Dach der employee eap entschieden haben. Zentrales Element in unserem Handeln ist Nachhaltigkeit auf persönlicher, gesellschaftlicher und kultureller Ebene.

 

2. Grundsätzliches

employee eap-GesellschafterInnen und -KooperationspartnerInnen gehen davon aus, dass Menschen und Organisationen lern-, wachstums- und entwicklungsfähig sind und bleiben. Wir respektieren die Würde und Integrität aller Personen im Allgemeinen und im Besonderen jener, mit welchen wir in direkter oder indirekter beruflicher Beziehung stehen. Insbesondere das Recht auf Selbstbestimmung und Selbstverantwortung.

 

3. Kollegiale Zusammenarbeit und Kooperation

employee eap-GesellschafterInnen und -KooperationspartnerInnen begegnen einander und der Arbeit von KollegInnen mit Respekt. Sie enthalten sich jeglicher unsachlicher Kritik an der Berufsausübung der KollegInnen sowohl gegenüber den employee eap-GesellschafterInnen und -KooperationspartnerInnen als auch außerhalb dieses Kreises und auch gegenüber KollegInnen angrenzender Berufe. Loyalität, Toleranz und Kooperation sind auf allen Ebenen zu fördern.

 

4. Verantwortung

employee eap-GesellschafterInnen und -KooperationspartnerInnen tragen die Verantwortung für ihr berufliches Handeln. Sie sind sich um mögliche Auswirkungen sowohl auf persönlicher wie auch gesellschaftlicher Ebene bewusst. Ethisches Handeln ist wesentliche Basis unseres beruflichen Handelns.
Wir verhalten uns so, dass vorhersagbarer und vermeidbarer Schaden verhindert wird.
Wir anerkennen die Grenzen unserer beruflichen Reichweite und handeln entsprechend professionell.

 

5. Fachliche Kompetenz und Qualitätssicherung

Die Erfüllung der Aufgaben erfordert die ständige selbstkritische Reflexion der eigenen persönlichen und fachlichen Qualifikation und Kompetenz und das ständige Bemühen um Entwicklung in fachlichen, methodischen und persönlichen Bereichen und die Beachtung der eigenen Grenzen.

 

6. Vertrauensverhältnis, Aufklärungs- und besondere Sorgfaltspflichten

Über folgende Punkte sind KundInnen und KlientInnen aufzuklären: Setting, Methode, TeilnehmerInnen, Honorar, Absageregelung, Zeitrahmen, Verschwiegenheitspflicht Dokumentationspflicht und Beschwerdemöglichkeit.

Persönliche Haltungen, Erfahrungen, eigener beruflicher Hintergrund und institutioneller Hintergrund, gegebenenfalls Hinderungsgründe in Bezug zu den KlientInnen, zur Organisation oder zum Thema, werden zum ehest möglichen Zeitpunkt im Prozess angesprochen.

Die BeraterInnen achten und fördern die Individualität und Eigenständigkeit der KundInnen und KlientInnen und legen das Augenmerk auf einen verantwortungsvollen Umgang mit dem besonderen Vertrauensverhältnis. Informationen oder/und erarbeitete Ergebnisse werden keinesfalls für eigene Vorteile benutzt oder/und an Dritte weitergegeben.

 

7. Verschwiegenheitspflicht und Datenschutz

employee eap-GesellschafterInnen und -KooperationspartnerInnen behandeln Informationen über Personen, Sachverhalte und Institutionen, die sie im Zusammenhang mit beruflichen Beziehungen erhalten, grundsätzlich vertraulich. Sie sorgen dafür, dass alle schriftlichen Unterlagen mit vertraulichem Inhalt in ihrer Obhut vor dem Zugriff Dritter geschützt sind und/oder Daten vollständig anonymisiert werden. Die Verschwiegenheitspflicht gilt auch über die Beendigung der auftragsmäßigen Tätigkeit hinaus.

Die Verletzung der Verschwiegenheitspflicht ist dann entschuldbar, wenn nachvollziehbar und legitimierbar, dadurch eine unmittelbar drohende Gefahr für Leib und Leben für KlientInnen, sich selbst oder/und Dritter abgewendet werden kann.

 

8. Dokumentationspflicht

employee eap-GesellschafterInnen und -KooperationspartnerInnen dokumentieren Daten der Beratungsprozesse (Beginn und Ende des Arbeitsprozesses, Datum und Dauer der einzelnen Einheiten, Änderung des Settings, etc.). Diese Dokumente werden bis mindestens 10 Jahre nach Beendigung des Auftrages aufbewahrt.

Schriftliche Aufzeichnungen über Prozessverläufe, welche in erster Linie der eigenen Reflexion dienen, werden unter Schutz der Anonymität der KundInnen und KlientInnen aufbewahrt.

 

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